Deutsch-Ukrainischer Agrarpolitischer Dialog
Austauschplattform für europäische Agrarpolitik, Agrarhandel und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume
Das Projekt
Der Deutsch-Ukrainische Agrarpolitische Dialog (APD) unterstützt die Ukraine seit 2006 bei der Modernisierung ihres Agrarsektors und der Annäherung an die Europäische Union. In der aktuellen Projektphase stehen die EU-Integration, der Agrarhandel und die integrierte Entwicklung ländlicher Räume im Mittelpunkt.
Durch politischen Dialog, fachlichen Austausch und praxisnahe Beratung stärkt das Projekt staatliche, zivilgesellschaftliche und privatwirtschaftliche Akteure. Davon profitieren insbesondere kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe sowie junge Menschen und Frauen im ländlichen Raum.
Projektdauer | Januar 2026 bis Dezember 2028 |
Projektziele
- Vertiefung des agrarpolitischen Dialogs zwischen der Ukraine, Deutschland und der Europäischen Union durch kontinuierliche Austauschformate zur EU-Annäherung
- Stärkung nationaler und regionaler Akteure bei der EU-konformen Umsetzung der ukrainischen Strategie für ländliche Entwicklung
- Förderung der deutsch-ukrainischen Wirtschaftsbeziehungen und des Agrarhandels mit der EU durch Fachdialoge, Beratung und Netzwerkplattformen
Ergebnisse und Erfolge
Der APD hat sich als Plattform für die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit im Agrarbereich etabliert. Feste und flexible Dialogformate unterstützen Politik und Verwaltung bei der Annäherung an die Europäische Union. Gleichzeitig verbindet das Projekt Akteure aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Praxis und schafft damit Netzwerke für eine langfristige Zusammenarbeit.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung des Wiederaufbaus und der europäischen Integration des ukrainischen Agrarsektors. Zum Projekt gehören der direkte Fachaustausch mit deutschen und europäischen Institutionen, evidenzbasierte Politikberatung, Fachkonferenzen, Messebesuche und Runde Tische mit Agrarverbänden. Hinzu kommen Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau ukrainischer Gemeinden sowie zur Stärkung internationaler und kommunaler Partnerschaften.
Die Landwirtschaft in Moldau
Die Landwirtschaft in der Republik Moldau ist von großer Bedeutung. Sie trägt knapp 8 % zum BIP und 45 % zu den Exporten bei. Etwa 38 % der Arbeitskräfte sind in der Land- und Forstwirtschaft tätig. Die Landflucht ist eine der größten Herausforderungen. Die nationale Agrarpolitik zielt auf Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Verbesserung der Lebensbedingungen im ländlichen Raum ab. Der EU-Betritt ist für den Agrarsektor eine große Chance und Herausforderung zugleich. Die Republik Moldau muss gerade die im Agrarsektor umfangreiche EU-Gesetzgebung im Bereich Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei ins nationale Recht überführen und nachweislich in der Lage sein, diese umzusetzen.